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 Frischer Wind in den Volksparteien ist dringend notwendig“, ist Julian F. Endres als Mitglied im Landesvorstand des Jungen Wirtschaftsrates NRW überzeugt. „Ich traue es Katrin Schulze Zurmussen zu, für Aufbruchstimmung in der CDU zu sorgen und die Menschen mit ihrer offenen Art als eine Bundestagsabgeordnete zum Anfassen zu erreichen.

“ Zuvor hatte die 25-jährige Everswinkelerin, die sich neben Markus Höner und Henning Rehbaum in der CDU um die Nachfolge von Reinhold Sendker als Bundestagskandidatin bewirbt, in der Kandidatenlounge des Jungen Wirtschaftsrates mit Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen diskutiert: „Junge Menschen in der Politik: Unter 40 und Volkspartei – passt das zusammen?“, so das Thema.
Schulze Zurmussen zeigte sich überzeugt, dass die CDU nach wie vor großes Potenzial habe, junge Menschen zu erreichen. „Wir brauchen aber ein Update, um als CDU wieder erfolgreich zu sein und Vertrauen zurückzugewinnen“, betonte sie. Vor allem müsse die Union ein Stück weit wieder lernen, jungen Menschen Vertrauen zu schenken, einander zuzuhören und die Meinungen aller Generationen einzubeziehen. „Wir dürfen aber nicht den anderen Parteien hinterherrennen, sondern müssen unseren eigenen Markenkern endlich wieder klar herausstellen und mit Inhalten überzeugen.“ Dazu gehöre für sie auch die Bereitschaft, häufiger Klartext zu reden, transparente Entscheidungen zu treffen und eigene Fehler einzugestehen. Gerade im Bereich des Klima- und Umweltschutzes, der vielen jungen Menschen besonders am Herzen liege, sei die Union zuletzt zu häufig am Puls der Zeit vorbeigelaufen und habe keine klare Zukunftsvision entwickelt. „Wir müssen uns für einen ideologiefreien Umgang mit dieser Thematik einsetzen und als eines der wohlhabendsten Länder weltweit eine Vorreiterrolle für mehr Klima- und Umweltschutz einnehmen“, erklärte Schulze Zurmussen in der Diskussion. Sie sei fest davon überzeugt, dass dieser Weg nur dann auf breite Zustimmung in der Bevölkerung stoßen werde, wenn es gelinge, auch die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte zu berücksichtigen, dass Beschäftigung und Wirtschaftskraft erhalten blieben und neue Entwicklungschancen entstünden. „Der Klimaschutz schließt eine starke Wirtschaft nicht aus.“

Intensiv wurde in der Kandidatenlounge auch darüber diskutiert, wie Katrin Schulze Zurmussen die Menschen im Kreis Warendorf von ihrer Person überzeugen möchte.
„In Gesprächen im privaten und beruflichen Umfeld höre ich immer wieder, dass die Politik in Berlin fernab von den Menschen gemacht wird“, bilanzierte die Everswinkelerin. „Mir ist es ganz wichtig, von den Menschen vor Ort persönlich zu erfahren, wo der Schuh drückt, und mir auch andere politische Meinungen anzuhören.“


Ein weiteres Thema der Diskussionsrunde war unter anderem die Einführung einer Frauenquote in Wirtschaftsunternehmen
. „Es wird keiner Frau gerecht, wenn sie nur wegen der Quote eingestellt wird. Wir wollen durch Leistung überzeugen und sind mit unseren Ideen ein Gewinn für jedes Unternehmen.“ Um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, spricht sich Schulze Zurmussen vielmehr dafür aus, Unternehmen vom hohen Ausbildungsstand von Frauen zu überzeugen und die Rahmenbedingungen zu verbessern, um die Familienplanung und das Berufsleben besser miteinander im Einklang bringen zu können. Der Ausbau von Home-Office-Angeboten oder eine flexiblere Elternzeitregelung könnten hierfür ein Anfang sein. Abschließend war sich die Kandidatur-Bewerberin mit den Diskussionsteilnehmern einig, dass sich die CDU nicht auf den Erfolgen vergangener Jahre ausruhen dürfe, sondern junge und innovative Ideen verstärkt zulassen müsse.
„Jetzt haben wir die Chance, die immer lauter werdende Forderung aus den Führungskreisen unserer Partei, jünger und weiblicher zu werden, zu erfüllen und den Kreis Warendorf gemeinsam zukunftsorientiert aufzustellen.“

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