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25.05.2010, 21:16 Uhr | Westfälische Nachrichten
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Tradition erfreut sich großer Beliebtheit
Everswinkel - „Das ist einer der gemütlichsten CDU-Termine.“, freuten sich die Everswinkler und Alverskirchener Mitglieder der CDU vor dem Start zum Schnatgang. Den Schnatgang hat die CDU Everswinkel/Alverskirchen von einer althergebrachten Tradition übernommen, bei der die Bauern jedes Jahr die Grenzen ihres Grundstückes gemeinsam mit ihren Kindern abgegangen sind. „Wir haben das vor elf Jahren wieder aufleben lassen“, erläuterte Ludger Klaverkamp, Vorsitzender der CDU Everswinkel die Aktion, die sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut.
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| Am CDU-Speicher trafen sich die Ausflügler. Torsten Schwarthoff, Vorsitzender der CDU Alverskirchen präsentierte hier seinen „Chopper“Fotos: (Rapp) |
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In den vergangenen Jahren hatte die CDU bereits unter anderem die Grenzen zu Sendenhorst, Alverskirchen und Freckenhorst besucht und sich in diesem Jahr die Grenze zu Telgte vorgenommen. „Mittlerweile sind wir fast rum!“, meinte Klaverkamp, so dass zu überlegen sei, wo der Schnatgang im nächsten Jahr stattfinden wird. Aber es sind ja noch 365 Tage Zeit zum Überlegen.
Vom Treffpunkt am Magnusplatz radelten die Teilnehmer zum Hof Homann, wo bereits gekühlte alkoholische und antialkoholische Erfrischungen warteten. Fix die Fahrräder auf einen Anhänger geladen, und dann ging es auch schon los zum anderthalbstündigen Fußmarsch durch den idyllischen Heidbusch bis zum Hof Krause immer entlang der Telgter Grenze. Quer durch Wald und Wiese führte die CDUler der Weg, der von Organisator Jan Boekhoff im Vorfeld ausgekundschaftet worden war. Boekhoff musste vor allem darauf achten, dass jeder Teil der Strecke begehbar und nicht schlammig sowie frei von Dornen war. Das schöne Wetter machte den Gang natürlich zu etwas ganz Besonderem, denn es gab auch schon Schnatgänge, begleitet von Regen und Gewitter.
Einen ersten Zwischenstopp machten die Wanderer an der sogenannten 1000-jährigen Eiche, wo sie über Größe, Alter und Umfang der Eiche fachsimpelten. Weiter ging es, vorbei am Gut Tyrell und an weiteren Höfen, zu denen viele der CDU Mitglieder ganz persönliche Geschichten zu berichten hatten. Endlich erreichten die Wanderer den Hof Krause in Müssingen, wo der Frühlingsspaziergang seinen gemütlichen und geselligen Abschluss fand. Später ging es mit den Rädern, die mit einem Trecker zum Hof gebracht worden waren, wieder Richtung Everswinkel.
Ein guter Tipp also auch für Nicht-CDU-Mitglieder: Den nächsten Sommerspaziergang in der Umgebung Everswinkels einfach entlang der Grenze zur Nachbargemeinde mit Hilfe einer Fahrradkarte planen und die Natur bei sommerlichen Temperaturen genießen!
Und auch wenn es schwierig wird, noch eine Grenze zu finden, die noch nicht begangen wurde, der Schnatgang wird auch im nächsten Jahr stattfinden, denn er ist für die CDU zu einem Bestandteil ihres Jahresprogramms geworden, an der sie mit Freuden festhält.
aktualisiert von Jörg Edelbrock, 25.05.2010, 21:19 Uhr |
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